ALPHABET

VON INGER CHRISTENSEN

Premiere am 06.03.2026, Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

"„Wer eine Ahnung vermitteln will von diesem extrem ungewöhnlichen Theaterabend muss sich darauf einlassen, dass keine der sonst für die Bühne verbindlichen Vereinbarungen hier gilt. Und dennoch ist alles da, was Theater so besonders macht, vielleicht sogar ein bisschen mehr. […] Der kleine Abend fordert in 90 Minuten ziemlich viel vom Publikum, dafür aber stiftet er so viel Fantasie und Verzauberung wie nur sehr, sehr selten im Theater.“
(Michael Laages)"

Michael Langes, Deutschlandfunk

Mit: Alberta von Pölniz, Ilse Ritter, Julia Wieninger

und die Musiker: Stephan Krause, Ling Zhang, Peter Conradin Zumthor

Regie: Thom Luz

Bühne: Malte Knippig, Thom Luz

Kostüm: Sophie Leypold

Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Musikalischer Leiter: Peter Conradin Zumthor

Ein Nullpunkt. Eine Krise. Ein Selbstverlust in der Unlesbarkeit der Welt. Aus tiefster Verunsicherung entsteht Inger Christensens Jahrhundertgedicht alphabet. Die Dichterin sammelt Worte, ordnet sie lexikalisch und nach der mathematischen Struktur der Fibonacci-Folge und lässt mit der Formel „gibt es“ Zeile für Zeile die Welt entstehen – vom Aprikosenbaum bis zum Halleyschen Kometen. So entfaltet sich das Dasein vor unseren Augen, während Physikalisches und Psychisches ineinander übergehen und alphabet zu einem Hymnus an das Leben im Angesicht des Todes wird. Thom Luz bringt dieses Jahrhundertgedicht erstmals auf die Theaterbühne und verwandelt es in ein von Musik durchdrungenes Klangbild. Verspielt und traurig, flüchtig, voller leisen Humors und magisch schöner Theaterbilder entsteht ein Abend mit drei herausragenden Schauspielerinnen aus drei Generationen.

Weiter
Weiter

DER FRIEDEN